100 episodes
- Millionen-Raub: Fünf Hobbyganoven brechen in die Zürcher Fraumünsterpost ein und stehlen Geldkisten mit Noten im Wert von 53 Millionen. Etwa die Hälfte des Geldes ist nie mehr aufgetaucht. Diese Woche wiederholen wir hier eine Episode des Podcasts «True Crime Schweiz».
Der Podcast «Geschichte» ist in zwei Wochen wieder mit neuen Episoden zurück.
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Zürich, 1. September 1997: In der Fraumünster-Post stehen Geldkisten mit mehr als 70 Millionen Franken zum Transport in die Nationalbank bereit. Dort kommen sie nicht an: Noch im Innenhof der Post erbeuten fünf junge Männer in weniger als fünf Minuten 53 Millionen. Etwa die Hälfte des gestohlenen Geldes ist nie mehr aufgetaucht.
Der Raub geht in die Kriminalgeschichte ein und war nur dank eines Insiders möglich: Detailliert instruiert ein Postangestellter die Bande über die Schwachstellen der Post und wie sie durch die Schleuse kommen.
Doch die Freude über die erbeuteten Millionen währt kurz: Die Täter werden schnell gefasst. Nach der Haft wird der Anführer der Bande des Landes verwiesen und in Syrien prompt wieder verhaftet. 17 Jahre seines Lebens verbringt Elias A. im Gefängnis.
Wie ist die Polizei den Räubern auf die Spur gekommen? Was für Fehler haben die Täter auf der Flucht begangen? Und wie ging es nach der Haftentlassung für die fünf jungen Männer weiter?
«True Crime Schweiz» zum «Fraumünster-Postraub» mit der Journalistin Andrea Pfalzgraf.
Mehr zum Fall auf Play SRF: https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:61e343de-ebe6-4e51-ac42-b656eeff5215
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Habt ihr Feedback oder Fragen? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an true-crime@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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Redaktion: Ramona Drosner, Matthias von Wartburg
zu Gast: Andrea Pfalzgraf
Publizistische Leitung: Nathalie Rufer
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Das ist «True Crime Schweiz»:
Ein SRF-Podcast über reale Schweizer Verbrechen – mit Menschen, die nah an Kriminalfällen dran waren. «True Crime Schweiz» kommt alle zwei Wochen mit einem neuen Fall, von Mord über Brandstiftung bis Geldwäscherei. - Die Brandkatastrophe von Schweizerhalle hat sich tief ins Gedächtnis der Region eingebrannt. Für diese Bonusfolge haben wir die Rückmeldungen unseres Publikums gesammelt und gehen den Fragen nach, die auch Jahrzehnte später noch beschäftigen.
Die Chemiekatastrophe von Schweizerhalle liegt fast 40 Jahre zurück. Doch das Ereignis beschäftigt viele Menschen bis heute. Das zeigt sich auch an den Feedbacks von Hörerinnen und Hörern.
In dieser Bonusfolge beantworten wir ausgewählte Rückmeldungen. Wir gehen der Frage nach, wie sicher das Areal von Schweizerhalle heute ist, welche Folgen der Brand für Umwelt und Gesetzgebung hatte und weshalb die Altlasten-Debatte bis heute nicht abgeschlossen ist.
Ausserdem geht es um die Erinnerung an die Katastrophe: Welche Spuren hat Schweizerhalle im kollektiven Gedächtnis hinterlassen? Weshalb wissen viele Menschen zwar noch von der Brandnacht, aber kaum von den politischen und gesellschaftlichen Folgen? Und welche Rolle spielt die Kunst dabei?
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen von uns erzählt.
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In dieser Episode zu hören:
· Martin Forter, Umweltjournalist, Chemie- und Altlastenexperte, Autor mehrerer Bücher zu Schweizerhalle und den Umweltfolgen der Basler Chemie
· Jakob Tanner, Historiker
· Urs Zimmerli, Geschäftsführer der Arealbetreiberin GETEC Schweiz, zuständig für den heutigen Industriestandort Schweizerhalle (Archiv Radio SRF)
· Patrik Reiniger – Vertreter des Führungsstabs Basel-Landschaft (Archiv Radio SRF)
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Produktion und Moderation:
Silvan Zemp
Archivrecherchen:
Seraina Scherer, Stefanie Strahm, Susan Eberhard (Recherchen & Archive Radio SRF)
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Literatur:
· Tanner, Jakob (1988): Die Chemiekatastrophe von Schweizerhalle und ihr Widerhall in der schweizerischen Umweltpolitik. In: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 17, 1988, S. 17-32.
· Forter, Martin (2000): Farbenspiel. Ein Jahrhundert Umweltnutzung durch die Basler chemische Industrie. Zürich: Chronos-Verlag.
· Forter, Martin (2010): Falsches Spiel. Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach "Schweizerhalle". Zürich: Chronos-Verlag.
____________________ - Nach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle treibt eine Giftwelle durch Europa. Der Rhein wird zum Symbol einer Umweltkatastrophe. Doch der Fluss erholt sich überraschend schnell. Wie ist das gelungen? Und was hat die Schweiz aus Schweizerhalle gelernt?
Der Brand in der Schweizerhalle ist gelöscht. Doch für den Rhein beginnt die eigentliche Katastrophe erst danach: Mit Chemikalien belastetes Löschwasser gelangt in den Fluss, eine Giftwelle bewegt sich durch Europa, Fischbestände brechen zusammen und das Vertrauen in Chemieindustrie und Behörden wird nachhaltig erschüttert.
In der dritten Folge des SRF-Podcasts «Geschichte» geht es um die ökologischen Folgen der Chemiekatastrophe. Die Ökologin Patricia Holm erzählt, wie sie als junge Forscherin unmittelbar nach dem Brand an den Rhein reist, tote und sterbende Fische untersucht und dokumentiert, welche Schäden Pestizide und andere Schadstoffe im Ökosystem anrichten.
Die Folge zeigt, weshalb gerade die Aale fast vollständig verschwanden, wie sich der Rhein über Jahrzehnte erholte und warum heute wieder Menschen darin schwimmen können. Gleichzeitig geht es um die umstrittene Kommunikation von Sandoz, die Kritik aus Deutschland und den Niederlanden sowie die Frage, wie sich das Verhältnis zwischen Basel und seiner Chemieindustrie verändert hat.
Historiker Jakob Tanner ordnet ein, weshalb Schweizerhalle die Umweltpolitik prägte, warum neue Sicherheitsvorschriften und die Störfallverordnung entstanden und weshalb die Katastrophe trotz aller Empörung keinen politischen Umbruch auslöste. Ausserdem geht die Folge einer bis heute kursierenden Frage nach: War der Brand tatsächlich ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Denn im Jahr 2000 äussert der ehemalige leitende Mitarbeiter des US-Auslandgeheimdienstes CIA in einer ZDF-Dokumentation die Vermutung: Die Stasi könnte hinter dem Brand gesteckt haben.
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen von uns erzählt.
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In dieser Episode zu hören:
· Patricia Holm, ehemalige Professorin für Ökologie an der Universität Basel, fische in Mannheim am 1. November Fische aus dem Rhein, um sie zu untersuchen
· Jakob Tanner, Historiker, emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Zürich
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Produktion und Moderation:
Silvan Zemp
Archivrecherchen:
Seraina Scherer, Stefanie Strahm, Susan Eberhard (Recherchen & Archive Radio SRF)
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Literatur:
· Tanner, Jakob (1988): Die Chemiekatastrophe von Schweizerhalle und ihr Widerhall in der schweizerischen Umweltpolitik. In: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 17, 1988, S. 17-32.
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Links:
«Falscher Alarm»: Hörcollage von Lukas Holliger zu den Ereignissen in Schweizerhalle: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/falscher-alarm-hoer-collage-von-lukas-holliger?id=AUDI20251010_NR_0006
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Welche Aspekte der Brandkatastrophe von Schweizerhalle interessieren euch besonders? Eure Fragen greifen wir in einer späteren Q&A-Folge mit Fachleuten auf. Schreibt uns an geschichte@srf.ch. - Nach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle ist das Feuer gelöscht, doch die Krise beginnt erst: Wut, Misstrauen und Protest erfassen Basel. Warum vertrauen viele den Behörden und der Chemieindustrie nicht mehr? Und bleibt die politische Wirkung dennoch begrenzt?
Der Brand von Schweizerhalle verändert das Sicherheitsgefühl einer ganzen Region. In Basel wachsen Zweifel an den Informationen von Behörden und Chemieindustrie, während Demonstrationen, hitzige Podiumsdiskussionen und Proteste die Stadt prägen. Historiker Jakob Tanner ordnet ein, weshalb die Katastrophe das Vertrauen vieler Menschen erschütterte und wie sie in das Krisenjahr 1986 mit Tschernobyl und anderen Grossereignissen passt.
Warum wurden die Schulen geöffnet, obwohl viele Menschen die Gefahr nicht einschätzen konnten? Der Podcast rekonstruiert die umstrittenen Entscheidungen der Behörden in den Stunden nach dem Brand.
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen von uns erzählt.
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In dieser Episode zu hören:
· Jakob Tanner, Historiker, emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Zürich
· Hans-Rudolf Striebel, damaliger Basler Bildungsdirektor und Regierungspräsident (Archivtöne Radio SRF)
· Urs Thommen, damaliger Arzt am Kantonsspital Basel (Archivtöne Radio SRF)
· diverse Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Menschen auf Basels Strassen (Archivtöne Radio SRF)
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Produktion und Moderation:
Silvan Zemp
Archivrecherchen:
Seraina Scherer, Stefanie Strahm, Susan Eberhard (Recherchen & Archive Radio SRF)
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Literatur:
· Tanner, Jakob (1988): Die Chemiekatastrophe von Schweizerhalle und ihr Widerhall in der schweizerischen Umweltpolitik. In: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 17, 1988, S. 17-32.
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Links:
«Falscher Alarm»: Hörcollage von Lukas Holliger zu den Ereignissen in Schweizerhalle: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/falscher-alarm-hoer-collage-von-lukas-holliger?id=AUDI20251010_NR_0006
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Welche Aspekte der Brandkatastrophe von Schweizerhalle interessieren euch besonders? Eure Fragen greifen wir in einer späteren Q&A-Folge mit Fachleuten auf. Schreibt uns an geschichte@srf.ch. - 1986 erschüttert die Brandkatastrophe von Schweizerhalle die Region Basel: Sirenen, möglicherweise giftiger Rauch, ein verseuchter Rhein und chaotische Informationen. Lokaljournalistin Cathy Flaviano berichtet als eine der Ersten live von der Katastrophe. Die Rekonstruktion der dramatischen Nacht.
Als in der Nacht auf den 1. November 1986 in Schweizerhalle das Feuer ausbricht, weiss niemand, wie gross die Gefahr wirklich ist. Zwischen widersprüchlichen Behördeninformationen, hektischer Berichterstattung und wachsender Verunsicherung versucht die Region Basel zu verstehen, was geschieht. Die damals 19-jährige Cathy Flaviano ist Zeitzeugin und rekonstruiert für «Geschichte» ihre Erinnerungen einer Nacht, welche sich ins kollektive Gedächtnis von Basel eingebrannt hat.
Fast 40 Jahre später führt die Recherche zurück an den Ort der Katastrophe. Gemeinsam mit Cathy Flaviano besucht Host Silvan Zemp das Industriegebiet von Schweizerhalle und rekonstruiert Minute für Minute, wie aus ersten Meldungen über einen angeblichen «Schwelbrand» eine der grössten Umweltkatastrophen der Schweiz wurde. Und wie das noch junge Lokalradio Basilisk plötzlich im Zentrum der Behördeninformation stand und Katastrophenberichterstattung machte, statt seinen Geburtstag zu feiern.
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Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
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In dieser Episode zu hören:
· Cathy Flaviano, damals 19-jährige Lokaljournalistin bei Radio Basilisk, Zeitzeugin
· Daniel Fornaro, damaliger Moderator bei Radio Basilisk in der Katastrophennacht (Archivtöne Radio Basilisk)
· Silvio Mettler, damaliger Fotograf bei der Basler Zeitung (Archivtöne SRF)
· Urs Hobi, damaliger Chefredaktor von Radio Basilisk. Koordinierte in der Nacht die Berichterstattung aus der Redaktion und unterstützte die journalistische Einordnung der Ereignisse (Archivtöne Radio Basilisk)
· Roger Thiriet, Moderator der Morgensendung von Radio Basilisk. Begleitete die Bevölkerung mit aktuellen Informationen nach Aufhebung des Alarms.
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Produktion und Moderation:
Silvan Zemp
Archivrecherchen:
Seraina Scherer, Stefanie Strahm, Susan Eberhard (Recherchen & Archive Radio SRF)
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Links:
«Falscher Alarm»: Hörcollage von Lukas Holliger zu den Ereignissen in Schweizerhalle: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/falscher-alarm-hoer-collage-von-lukas-holliger?id=AUDI20251010_NR_0006
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Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
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