„Westliche Zivilisation" – was steckt hinter diesem Begriff, der immer häufiger in politischen Reden auftaucht? Als US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 von gemeinsamer christlicher Kultur und Abstammung sprach, gab es Standing Ovations. Doch was klingt wie ein Bekenntnis zu transatlantischer Verbundenheit, ist in Wahrheit ein radikaler Bruch: An die Stelle universeller Werte wie Demokratie und Menschenrechte tritt ein ethno-nationalistisches Weltbild, das definiert, wer dazugehört – und wer nicht.
Was bedeutet das alles für Europa?
Mit Annika Brockschmidt