2074 episodes
- In Spanien protestierten am Wochenende Zehntausende Menschen für
bezahlbaren Wohnraum und besseren Mieterschutz. Auslöser war der Fall
der 87-jährigen Maricarmen Abascal. Am heutigen Dienstag will die
Regierung von Pedro Sánchez mit einem Dekret auf die Proteste
reagieren. Julia Macher, Korrespondentin in Spanien, ordnet im Podcast
ein, wie aus diesem Einzelfall eine Bewegung entstehen konnte und
inwiefern sich die Probleme auf dem spanischen Mietmarkt mit denen in
Deutschland vergleichen lassen.
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt laufen die Gespräche über
eine mögliche künftige Zusammenarbeit mit dem BSW. Wie weit könnte die
Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW gehen? Und welche Rolle könnte das
BSW bei einer möglichen Wahl von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum
Ministerpräsidenten spielen? Das hat Martin Nejezchleba, Redakteur im
Politikressort, recherchiert.
Und sonst so? Lemuren, die wie Opernsänger singen
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Spanien: Tausende demonstrieren in Madrid für bezahlbaren Wohnraum
Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: BSW weiter offen für Kooperation
mit AfD
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Zwei Tage vor der Abstimmung im Kabinett streiten sich SPD und CDU um
die Pflegereform. Die Sozialdemokraten kritisieren geplante Kürzungen
und fordern eine stärkere Beteiligung der Privatversicherten sowie einen
sogenannten Pflegedeckel. Warum verlangt die SPD kurz vor knapp
Nachbesserungen? Das erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der
Zeit.
Andy Burnham stellt sich gut zwei Monate nach der Ablösung von Keir
Starmer seinem ersten Labour-Parteitag als britischer Premierminister.
Steigende Energiepreise, schwaches Wirtschaftswachstum und die
Konkurrenz durch die rechtspopulistische Partei Reform UK setzen ihn
unter Druck. Kann er das Vertrauen der britischen Wähler in Labour
zurückgewinnen? Jochen Bittner ist Auslandskorrespondent der Zeit in
London und berichtet.
Außerdem im Update: Jens Spahn (CDU) gibt seinen Sitz im
Haushaltsausschuss des Bundestags auf. Spahn erklärte, seine Person sei
zurzeit »so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein
wird.«
Und sonst so? Ein Weltrekord in Herzdruckmassage
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Reformen: Menschen sind keine Kostenstelle
Pflege im Ausland: Zur Pflege an den Plattensee
Pflegereform: Pflegekassen warnen vor SPD-Blockade der Pflegereform
Pflegereform: SPD-Generalsekretär stellt sich gegen Leistungskürzung in
der Pflege
Parteitag von Reform UK: Aufrührer im Abwind?
Großbritannien: Britischer Ex-Premier Keir Starmer gibt auch
Abgeordnetenmandat auf
Jens Spahn: Jens Spahn verzichtet nach Kritik auf Sitz im
Haushaltsausschuss
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Das Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt und feiert sein Jubiläum
mit einem Festakt in Karlsruhe. Doch in einer zunehmend polarisierten
Gesellschaft steht auch das Gericht vor neuen Herausforderungen. Welche
Rolle hat es für die Bundesrepublik gespielt – und wie steht es heute
darum? Das weiß Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich am Rande der
UN-Generalversammlung erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs
mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow getroffen. Aus Moskau
folgten auf das rund 20-minütige Gespräch scharfe Vorwürfe. Warum hat
Wadephul dennoch das Gespräch gesucht? Das ordnet Jörg Lau,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.
Und sonst so? Nie wieder zu spät – zumindest für die nächsten 55
Milliarden Jahre.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Bundesverfassungsgericht: Das höchste Gericht Deutschlands
Bundesverfassungsgericht: Republik »made in Karlsruhe«
UN-Generaldebatte: Außenminister Wadephul trifft russischen Amtskollegen
Sergej Lawrow
Johann Wadephul: Der deutsche Einsatz wurde gerade erhöht
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Am Sonntag stimmen die Schweizerinnen und Schweizer darüber ab, ob die
Neutralität ihres Landes in der Verfassung stärker definiert werden
soll. Bislang geht aus der Verfassung nicht eindeutig hervor, was genau
neutral ist. Eine Initiative der rechtspopulistischen, europaskeptischen
Partei SVP will das nun per Volksabstimmung ändern. Ob es heute
überhaupt möglich ist, als Land neutral zu sein, darüber spricht
Matthias Daum. Er leitet das Schweizer Büro der Zeit.
Eine Kooperation von Politikwissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen
Akteuren warnt davor, dass Sachsen-Anhalt zum »Experimentierfeld« der
AfD werden könnte. Drei Wochen nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt und
eine Woche nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern blickt Valerie
Schönian auf den Stand in den beiden Bundesländern.
Und sonst so? Warum unsere liebsten Menschen gut für den
Blutzuckerspiegel sein könnten.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Mathias Peer, Lena Herrmann
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Weitere Links:
Schweiz: Putins Eidgenossen
Neutralitätsinitiative in der Schweiz: Putin gefällt das
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
Landtagswahlen: Und nun?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Seit einem Dreivierteljahr ist Zohran Mamdani nun schon Bürgermeister
von New York, und die Faszination ist immer noch riesig: Ein Sozialist,
der die Finanzhauptstadt der USA regiert, ein Muslim im höchsten Amt der
Stadt, in deren Mitte der Ground Zero klafft – kann das gut gehen?
Eignet sich Mamdani vielleicht sogar als Vorbild für linke Parteien
anderswo, auch bei uns in Europa?
In der neuen Folge des Wahlkreispodcasts sprechen Robert Pausch und Paul
Middelhoff über das ideengeschichtliche Fundament des Mamdani-Erfolgs,
analysieren seine Regierungspraxis anhand von Milliardärsteuer und
Mietenstopp und beantworten die Frage, ob die radikalen Positionen der
Democratic Socialists of America, die dem Bürgermeister zu seinem
Wahlsieg verholfen haben, bloß eine Randnotiz sind oder eine Gefahr
darstellen.
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