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BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

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    Behind Rose Bikes mit Director Product & Brand Anatol Sostmann: Vom Katalog-Versand zur Design-Ikone

    29/03/2026 | 1h 14 mins.
    1907 Bocholt. Ein Fahrradhandel. Sommer Fahrräder, Winter Kachelöfen und Nähmaschinen. Ende der 70er der Rose-Katalog: 800.000 Auflage, 1.000 Seiten, das Radsport-Shopping-Medium schlechthin. Mail Order aus dem Karteikasten unter der Kasse. Erwin Rose sollte bei der ZEG Rennräder spezifizieren, bringt italienische Stahlrahmen und wird abgekanzelt: unverkäuflich. Missverständnis: Erwin macht Räder für ernsthaften Radsport, ZEG will massentauglich. "Ich mache das, wofür ich stehe", sagt Erwin und eröffnet eine Radsport-Boutique. Custom-Made für Kunden, die 100, 150 Kilometer anreisen.
    80er Nishiki Generallizenz Europa, 90er/2000er Red Bull – nicht der Energy Drink, eigene Marke mit Open Mold Rahmen aus Taiwan und Kanada. 2008 kommen Anwälte. Red Bull Austria will alle Nizza-Klassen. Marke wird abgekauft, Switch zu Rose Bikes.

    Anatol Soestmann: Betriebswirt, Radsportler, 2008/2009 München Startup-Inkubator. 2010/2011 Track Bicycle Schweiz, Post-Lance-Armstrong-Ära. Posterboy gefallen, Marke muss neu verbunden werden. "Marketing interessierte mich, 10 bis 20 Stunden pro Woche auf dem Rad. Zu einem gewissen Teil verblendet, aber auf fitte Art." Fünf Jahre Track, Presscamps weltweit.

    2016 Frau schwanger, zurück NRW. Rose ambivalent: "D2C-Geschäftsmodell, das alle wollten. Aber angestaubtes Image." Bewerbung: "Geschäftsmodell ist Zukunft. Müssen schönere Fahrräder machen, zeitgemäßer vermarkten. Dann doppelt so viele." Heute viermal so viel.
    Problem 2016: Magazine entwickeln Testbriefe. Rose entwickelt aufs Lastenheft: Magazintest Note 1. "Problem: Du verhinderst Innovation. Testbrief gleich geblieben, wir stecken Millionen in Entwicklung."

    Anatol startet Head of Marketing. Drei Jahre: Logo gestreamlined, Color und Graphics verändert, minimalistische Linie. Seit acht Jahren Design Gen München. Sieben Jahre her Director Product & Brand, gesamter Wandel: patriarchisch zu Management geführt, klassisch zu Experience-Based Design.
    Teams jetzt in Erlebnissen organisiert. Tribes: Brand Manager, Produkt Manager, Marketing Manager, Content Manager, Communications Manager, Grafik Designer in einem Team. Radsport-Experiences: Race (Wettkämpfer), Adventure (Abenteurer), Adrenalin (Wagemutige). Urban: Comfort, Utility, Statement. Experience Codes: Bedürfnisstrukturen emotional wecken ohne Worte. Nur übers Produkt, Bild, Bewegtbild.

    2014, 107 Jahre nach Gründung, erster Store München. Acht Jahre Pause, dann Köln, Berlin, Hamburg. Jede Millionenstadt erschlossen. Bis 2019 Custom-Made Einzelradmontage, gedeckelt 20.000 Fahrräder. Heute viermal so viele, drei Viertel Umsatz daraus. Einzelradmontage verlassen, Marke skalieren.
    Anatols Mantra: "Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe funktionieren. Anspannung und Entspannung leben. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht."

    Key Learnings:
    • 119 Jahre: Von Kachelöfen zu Carbon • Experience-Based Design: Teams in Erlebnissen statt Kategorien • Tribes statt Hierarchie: Interdisziplinär Race/Adventure/Adrenalin • Testbrief verhindert Innovation • D2C-Geschäftsmodell: Marke direkt an Kunden • Design IST Gleichgewicht • Angestaubt zu Love Brand in 10 Jahren

    Perfekt für: Designer, Produktmanager, Marketer, Radsportler, Transformations-Interessierte.

    Zitat:
    "Mir ist Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe müssen funktionieren. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." – Anatol Soestmann
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  • BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

    BTS Curated mit der Band Deine Freunde

    22/03/2026 | 1h 26 mins.
    13 Jahre, 150 Songs, 500 Konzerte – und niemand außerhalb der Family-Bubble kennt sie
    Max hat zum ersten Mal eine Band im Podcast: Deine Freunde. Lukas, Pauli, Flo – 13 Jahre Musik für Familien. 50/50 Eltern und Kinder. Ausverkaufte Hallen. 10.000 Menschen. Außerhalb der Family-Bubble kennt sie niemand. "Die perfekte Art von Berühmtheit."

    Die Schnapsidee
    Lukas und Pauli: "Great Paluka" – "erfolglos, aber mit Liebe". Flo bei Echt, Pauli 24 Jahre DJ bei Fettes Brot. Flo arbeitete mit Kindern drei bis zwölf.
    "Paulis Beats – Kinder sind darauf viel mehr angesprungen. Die Musik gab es nicht: die so klingt und Texte hat, die ihre Lebenswirklichkeit abbilden."
    Erstes Treffen St. Pauli. Direkt "Schokolade" – größter Hit. "Unser Nordby Nature."
    Erstes Konzert: Hinterhof Hamburg, Palettenbühne, 40-50 Leute. "Eltern hatten voll Bock."

    Die harten Jahre
    Stadtfeste: "Leute zum Stehenbleiben bringen." Werbeagentur Berlin: "3.000 Euro, für jeden einen Kaui, erstes Mal. Auf Balkon gespielt, hat keinen interessiert."
    Österreich: acht Tickets. "Backstage: Machen wir das? Dann komplett Show durchgezogen."

    Der Awakening: Familien
    Album zwei: "Eltern nicht hinten an Bar, sondern voll dabei."
    Elternlieder: "Elternvertreterwahl Kita. Ein, zwei Songs pro Album für Eltern. Kinder singen mit."
    DMs: "Meine Kinder zu alt, kann ich alleine kommen?" – "Natürlich."

    Die Parallelwelt
    "Leute ohne Kinder checken uns nicht. Perfekte Berühmtheit: Familien kennen uns, außerhalb niemand. Unbehelligt durch Alltag."
    Stefan Raab, Sesamstraße, 1Live Krone, Echo (Jahr der Abschaffung), Lollapalooza, Elbphilharmonie, Tollwood 10.000.
    "Journalist: 'Karriere-Höhepunkt Elbphilharmonie.' Dabei spielen wir dreimal Stadtpark Hamburg – 15.000 Tickets. Pixar-Film ist auch nicht nur Kinderunterhaltung."

    Kinder wollen tanzen
    Max: "Kindergärten, Kitas – legen Grundstein. Pädagogische Mitarbeiter nicht honoriert. Schießen uns ins Bein."
    Flo: "Kinder haben keinen Bock zu sitzen. Lieben tanzen. Warum nehmen wir Bewegung weg?"
    Lösung: Kinderbereich vor Bühne. "Polizeiabsperrband. 3.000 Kinder. Dahinter Speckgürtel Eltern. Tanzen gelöst – sehen andere Kinder."

    Schwere Themen
    Checker Tobi Tod und Sterben: "Früher: Thema nicht anfassen. Aber Kinder haben Grundinteresse. Brennt in denen."
    Max' Vater: Schlaganfall, Amnesieanfälle. Ostern: "Mutter: 'Schaff Noah weg.' Ich: 'Müssen ihm erklären.'"
    Deine Freunde: "Zwischendurch Überforderung vor Kindern zeigen – nicht alles wissen. Pädagogisch wertvoll."
    "Auf den Dächern": Fußbälle auf Dächer. "Vordergründig Fußbälle. Nicht plakativ. In Zwischentönen."

    Kreative Freiheit
    "Kein Radioredakteur. Nicht am Nabel der Zeit. Jetzt Disco, jetzt Country. Basis immer Hip-Hop."
    Ein Wochenende: Stefanie Hertel Rundfunk. Dann Fusion – "300 Nachtruppen, Pupillen groß." Jetzt Orchester.

    Das Business
    Lukas schneidet Videos. Pauli vertont Hörspiele. Flo inszeniert Theater. "Kommt immer aus uns. Muss sich richtig anfühlen."
    "Verzichtet auf Sachen, die Großes versprochen hätten. Passt nicht. Wenn was von uns kommt, 100% dahinter."
    Eigenes Label. "Zwei, drei Jahre rumgedacht. Gut genug vorbereitet. Beste Entscheidung."
    Meeting – nach 13 Jahren. "Damit nichts überfällt. Zurück zur Kreativität."

    Learning
    Pauli: "Letztes Jahr sehr krank. Erste Mal in 13 Jahren zwei Konzerte absagen. Totales Kopf-Chaos."
    "Welle der Liebe. 'Gute Besserung.' Es gibt Lösung mit offener Kommunikation."
    Flo: "Genug Zeit für Familie. Nicht Leben lang Erfolg hinterherlaufen und feststellen: Fuck, zu viel hinten übergefallen."
    Lukas: "Wenn was Neues. Sehr schnell raus, wenn sich wiederholt. Hörspiel, Orchester, Gesangsunterricht – immer neue Herausforderungen."

    Die Zukunft
    150 Lieder, acht Alben, drei Hörspiele, Buch, Podcast, Tony-Figuren, Orchester.
    "Nicht nur Musik. Breit gefächert. Deine-Freunde-Franchise."
    Rolf Zuckowski: "Ersten Plattenvertrag. Fand krass, dass es nicht nach ihm klang. Spielen ihm jedes neue Album vor – Exklusiv."
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    Behind Schloss Schauenstein mit 3-Michelin-Sterne-Koch und Partner Marcel Skibba: Warum echter Luxus keine Langustinen braucht

    15/03/2026 | 59 mins.
    Der Küchenchef mit 19 Gault-Millau-Punkten über das Scheitern mit 21, die Kunst der Reduktion, warum Wagyu-Kaviar langweilig ist und weshalb Arroganz in der Sterneküche fehl am Platz ist

    Max reist in die Schweiz – zu einem der stillsten Drei-Sterne-Köche: Marcel Skibba, Küchenchef im Schloss Schauenstein. 19 Gault-Millau-Punkte, drei Michelin-Sterne. Marcel lässt die Kunst sprechen.

    Mit 21 gescheitert
    Marcel träumte vom Piloten-Dasein. Mit elf eröffneten die Eltern ein Restaurant. Der passionierte Küchenchef prägte ihn: "Wenn wir frei hatten, sind wir in den Großmarkt, haben Bücher gekauft, coole Sachen eingekauft."
    Mit 21 übernahm Marcel das Restaurant. "Ich dachte, ich kann es rumreißen." Aber die Region unerschlossen, Winter karg. Nach drei Jahren: keine Bank wollte einen Kredit. Eine sagte: "Wenn du morgen zumachst, kann ich dir übermorgen einen geben."
    Marcel machte es. Bezahlte alle aus. "Wie fühlte sich das an?" – "Als scheitern. Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich die nächste."

    Der Sprung
    Bewerbung bei Sterne-Restaurants. Hotel Dollenberg: ein Stern. Zwei Wochen vorher: zweiter Stern. "Eine Welt brach zusammen. Ich hatte keine Erfahrung, keine Ahnung, ob ich überlebe."
    Er überlebte. Drei Jahre. Dann La Vie Osnabrück – drei Sterne. Weitere drei Jahre.

    Die Absage
    Bewerbung bei Andreas Caminada. Absage – kein Platz. Drei Jahre später: zweiter Versuch mit Freundin. Nach Probearbeiten: "Nicht das Richtige." Sommelier rief an: "Ihr müsst kommen!" Sie überredete Marcel.

    Von 1.400 Euro zum Teilhaber
    Einstieg: "1.400 Euro monatlich, keine Miete bezahlt. Mit Kredit nichts übrig. Man lernt kämpfen, sparen. Man lebt asketisch."
    Stellvertreter, dann Eniv-Restaurant St. Moritz (Sharing-Konzept). Marcel zögerte: "Ich wollte drei Sterne kochen." Machte es trotzdem. Ohne Druck.
    Ergebnis: zwei Michelin-Sterne für Sharing-Konzept. "Damit hat keiner gerechnet."
    Andreas: Teilhaber im Schloss. "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass er sich auf mich verlassen kann."

    Luxus neu definieren
    "Wir kochen nicht mit edlen Produkten. 2015, 2016: regional und saisonal – auf Drei-Sterne-Niveau."
    Statt Steinbutt, Trüffel, Kaviar: Saibling, Zander, regionales Fleisch. "Wir definieren Luxus neu. Corona zeigte: Zeit ist Luxus. Zeit mit Familie. Sonne genießen."
    Gerichte: "Raus in den Garten, inspirieren lassen. Sehr reduziert, erwachsen, mit Twist. Sie wirken banal – keine Kochbanane aus Nicaragua – aber man twistet sie dahin, wo man sie gerne hätte."

    Wagyu-Kaviar ist langweilig
    Max: "Mich langweilt die Gastronomie. Überall Wagyu mit Kaviar. Reichtum, aber Einfallslosigkeit. Oder 140 Komponenten – das checkt meine Zunge nicht."
    Marcel: "Steinbutt mit Kaviar braucht nicht viel. Burre drauf, lecker. Sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte."
    "Zuchtzander fordert heraus. Andere Aminosäurenstruktur, weniger Umami. Das Produkt so verarbeiten, dass es für sich spricht – ohne es zu vergewaltigen – das ist die Herausforderung."

    Arroganz? Fehl am Platz
    Film "Im Rausch der Sterne": Koch fehlt "nur Arroganz". Marcel: "Arrogant sein, nie verstanden. Kein Erfolg stellt dich über jemand anderen."
    Max: "Du bist so humble. In höchster Rangklasse Menschen wie du, am Boden geblieben. Wahnsinn."

    Die Handschrift
    Marcel: "Andreas und ich haben uns gemeinsam entwickelt." Max: "Michelin bewertet den Küchenchef. Das bist du. Du bist jeden Tag da. Du bist das Weiterdenken."
    Andreas: "Du kannst mich besser kopieren als ich dich. Aber wir müssen einen Step weiter." Marcel ist dieser Step.

    Key Learnings:
    • Scheitern gehört dazu • Demut schlägt Arroganz • Luxus neu definieren • Regionalität fordert heraus • Reduktion ist Kunst • Eigene Handschrift finden • Vertrauen aufbauen

    Perfekt für: Foodies, Gastronomen, Köche, Fans authentischer Küche.

    Zitat der Episode:
    "Ein Steinbutt mit Kaviar ist eine sichere Bank. Damit kriegst du jeden. Aber es erzählt keine Geschichte – weder über dich noch über dein Restaurant." – Marcel Skibba
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  • BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

    BTS Curated mit Parloa Co-founder und CEO Malte Kosub

    08/03/2026 | 44 mins.
    Wie ein Hamburger Serial Entrepreneur mit über 300 Mitarbeitern die Kundenkommunikation revolutioniert, warum sein Personal AI-Agent dich nach 20 Minuten zurückruft und weshalb "die Extrameile kein Ausnahme, sondern Status Quo" sein muss

    Max empfängt Malte Kosub, CEO von Parloa – über 300 Mitarbeiter, Büros in Berlin, München, New York. Malte war nie angestellt, gründete bereits in der Schulzeit. Vision: Weltmarktführer für AI-Kundenkommunikation aus Deutschland.

    Vom Musikwettbewerb zu Liebeserklärungen
    "Talented" – größter Musikwettbewerb für Schulen, 200+ Schulen, Partner wie Sennheiser. Dann "Wandnotiz" – Liebeserklärungen an Städte: Hamburg, Stuttgart (mit Smudo), Ruhrgebiet.
    "Drei Wochen lang zehn Stunden täglich Pakete gepackt." Eines der ersten Unternehmen mit Rechten für Songtexte auf Poster. Verkauft.

    2017: Her wird Realität
    Alexa, Google Assistant, Spracherkennung auf menschlichem Niveau. "Future of Voice" – eine der ersten Conversational AI-Agenturen.
    "Film 'Her' – 2017 Science Fiction. Jetzt sind wir da." Keine Plattform für skalierbare KI. Geburtsstunde Parloa.

    Dein Personal AI-Agent
    "Du rufst an: 'Hey Max, upgraden Premium Economy? Ruf in 20 Minuten nochmal an.' Nach einer Sekunde: 'Hey Max, entschieden?' WhatsApp geht auch. Montags ruft er dich an: 'Nur noch ein Platz.'"
    "1-zu-1-Beziehung. Kein Unternehmen konnte sich eine Person pro Kunde leisten. Jetzt kannst du das."

    Von 30 Sekunden zu Echtzeit
    2022 Plattform neu. "2022: 30 Sekunden pro Antwort. Funktioniert nicht." Wette auf Large Language Models. "Aufgegangen."
    Heute: E-Commerce, Versicherungen, Banken, Energie, Reisen. Ideal: 500.000+ Kundeninteraktionen/Jahr.

    Überraschungen
    "Ist das für Ältere?" Malte: "Ältere adaptieren extrem schnell, führen lange Gespräche, finden großen Spaß."
    "Generation unter 20 – Voice ist mit Abstand relevantester Kanal. Revival."

    Bootstrapped bis Series C
    Lange ohne Kapital. Dann: 2022 Seed, 2023 Series A, 2024 Series B, 2025 Series C. "Alle zwölf Monate." Wendepunkt: November 2022, ChatGPT.

    Berlin, München, New York
    Berlin: Headquarter. München: Talent (Microsoft, ServiceNow). Westküste? "Neun Stunden Zeitverschiebung – nein." New York: "Bestes KI-Ökosystem."
    Silicon Valley? "Mag kommen." Asien? "Mehr Büros folgen."

    "Crazy ist gut"
    Value: Ambition. Malte: "Wenn andere nicht sagen, ihr seid komplett crazy, ist eure Vision nicht groß genug."
    Vision: "Weltmarktführer für Gesprächsplattform. Customer Support ist nur Schritt eins. Aus Deutschland global führend."

    Extrameile = Status Quo
    Max: "Wir tun uns schwer, Menschen zu finden, die die Extrameile denken." Malte: "Value: 'Going the extra mile is not an exception, it's the status quo.'"
    Ansatz: "Nicht fragen 'Bist du bereit?' Sondern: Haben sie es letzte Woche gemacht? Beispiele."
    Reality Check: "Härtester Job deines Lebens. Olympia für Gold. Warum? Woanders weniger arbeiten, mehr verdienen. Dann siehst du in den Augen, ob sie es intrinsisch fühlen."

    Key Learnings:
    • Konsistenz und harte Arbeit • Kontinuierliche Neuerfindung • Groß denken – "crazy" ist gut • Extrameile = Status Quo • Fokus ist entscheidend • An sich arbeiten ist Teil des Jobs

    Perfekt für: Gründer mit Visionen, Tech-Interessierte, AI-Fans, HR-Profis, Tech-Believer.

    Zitat der Episode:
    "Wenn andere nicht über euch sagen, dass ihr komplett crazy seid, wenn ihr über unsere Visionen redet, dann ist das, was ihr erzählt, nicht groß genug." – Malte Kosub

    Hör jetzt rein und erlebe, wie ein deutscher Entrepreneur die Zukunft der Kundenkommunikation baut – mit der Vision, Weltmarktführer zu werden.
    #BehindTheScenes #BTSPodcast #Parloa #MalteKosub #AI #ArtificialIntelligence #AIAgents #CustomerSupport #Startup #Entrepreneurship #SerialEntrepreneur #TechStartup #GermanStartup #WorldDomination
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    Behind Bündnis 90/Die Grünen mit Bundesvorsitzenden Felix Banaszak: Wie Politik menschlich bleibt

    01/03/2026 | 54 mins.
    Ein ehrliches Gespräch über Gleichberechtigung, neue Männlichkeitsbilder und warum progressive Politik im Playboy stattfinden muss
    Max öffnet erstmals die BTS-Bühne für einen Politiker: Felix Banaszak, 36, Co-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Die Geschichte eines Mannes, der 2009 mit Lippenpiercing in die Partei eintrat und heute eine der verantwortungsvollsten Positionen innehat.

    Der Feuerwehrmann aus Duisburg
    Felix kommt aus dem Duisburger Norden – Wahlkreis mit geringster Wahlbeteiligung bundesweit. Als Teenager: "Was machst du in einer Partei? Da wird man doch korrumpiert." 2009 trat er trotzdem ein.
    Sein Muster: Er kommt immer in Verantwortung, wenn alles am Boden liegt. 2017 lag der Kreisverband 40.000 Euro verschuldet. Mit 27 wurde er Landesvorsitzender NRW. Bei der Kandidatur: "Nimm mal das Metall aus dem Gesicht." Die Grünen von 12% auf 6,4% abgestürzt.
    Mit Mona Neubaur: In viereinhalb Jahren auf 18%. Neuer Politikstil – weniger oberlehrerhaft, mehr auf Augenhöhe.

    Vater oder Parteichef?
    September 2024: Lang und Nouripour treten zurück. Felix' Tochter war zwei. "Ich hatte mir vorgenommen, anwesender Vater zu sein. Es kommt auf Windeln wechseln an, nicht nur Quality Time."
    Er mit seiner Frau: "Ich kann das nicht wegen unserer Tochter tun." Sie: "Vielleicht musst du es für sie tun."
    Mit Franziska Brantner: "Im Zweifel geht Familie vor. Wir halten einander den Rücken frei."

    Politik im Playboy
    Felix gab ein Playboy-Interview über Feminismus. "In der taz lesen das nur die, die zustimmen. Aber wenn ich über toxische Männlichkeit reden will, muss ich dahin, wo die Männer sind."
    Später: Nachrichten von jungen Männern: "Ich dachte, die Grünen hassen mich. Das hat mich überrascht."

    Gleichberechtigung ist harte Arbeit
    Max erzählt von seinem Sohn nach Checker-Tobi: "Warum haben wir die Welt kaputt?" Er kämpft gegen "toxische Männlichkeitsmindsets": "Ich dachte, ich bin gleichberechtigt. Aber wir sind weit weg." Seine Frau wird gefragt, wie sie es mit Kindern schafft – er nie.
    Felix: "Ich merke jede Woche, dass ich meinen Ansprüchen nicht gerecht werde." Er sagte einer Einladung ab: "Morgen bringe ich meine Tochter ins Bett." Erster Impuls: "Ich habe einen Terminkonflikt."
    Beide: Millennials haben Druck von beiden Seiten. Aber sie stellen die richtigen Fragen.

    Verkehrswende aus Liebe zur Freiheit
    "Wir machen Verkehrswende nicht aus Hass aufs Auto, sondern aus Liebe zur Freiheit – füreinander. Als Autofahrer freue ich mich über Fahrradwege."
    Er kritisiert: "Eine Familie spart für Mallorca und soll sich schämen? Während andere mit Luxusjachten rumschippern?" Forderung: "Macht Alternativen attraktiv."

    Bei sich bleiben
    Größtes Learning: "Bei sich selbst bleiben. Man ist am stärksten im Einklang mit seinen Werten."
    Ricarda Lang: "Ich war ein Sprechroboter. Ich habe mich verloren." Felix: Das passiert mir nicht.

    Key Learnings:
    • Politik ist kein gradliniger Weg • Beste Lösungen entstehen in Krisen • Familie ist keine Verhandlungsmasse • Gleichberechtigung beginnt bei eigenen Mustern • Progressive Politik muss raus aus der Komfortzone • Authentisch bleiben ist alternativlos
    Perfekt für: Junge Menschen mit Politikinteresse, Väter und Mütter im Gleichberechtigungskampf, alle an neuen Männlichkeitsbildern Interessierten.

    Zitat der Episode:
    "Ich kann das doch nicht wegen unserer Tochter tun." – "Vielleicht musst du es für sie tun."

    Hör jetzt rein und erlebe einen Parteichef, der nicht nur über Veränderung spricht, sondern sie lebt – auch wenn's wehtut.
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About BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und MarkenMax versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen, die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung, Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es, komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen. Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können.Marketing trifft auf MenschlichkeitDer neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auch Menschen dabei hilft, ihre Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Seine Expertise in der kreativen Markenbildung – kombiniert mit seiner Fähigkeit, Geschichten lebendig zu erzählen – macht den Podcast zu einer unverzichtbaren Ressource für alle, die sich für Marketing und Unternehmertum interessieren.Von München aus in die WeltBasierend in München, einem Zentrum für Innovation und Kreativität, bringt Max Ostermeier globale Perspektiven in seinen Podcast ein. Seine Gespräche sind nicht nur informativ, sondern inspirieren dazu, neue Wege zu gehen – sei es im Business oder im persönlichen Wachstum.Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von visionären Gründern über kreative Köpfe bis hin zu inspirierenden Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen – ehrlich, nahbar und voller Energie. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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