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BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

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    Behind VAST mit CCO Kris Young und Lead Astronaut Andrew Feustel: Von der ISS zur ersten kommerziellen Raumstation

    16/04/2026 | 25 mins.
    Max trifft Andrew Feustel, Lead Astronaut bei VAST, und Chris Young, Chief Operating Officer, in Long Beach, California. VAST baut die erste kommerzielle Raumstation der Welt. Andrew war 23 Jahre NASA-Astronaut und ist jetzt bei VAST, weil er erkannte, dass der Plan sehr gut übereinstimmt mit dem, was er für erfolgreich hält. Kommerziell bedeutet, eine Low Earth Orbit Plattform für Astronauten, private Personen, Organisationen und souveräne Nationen bereitzustellen.

    Andrew glaubte nicht, dass er sich entschieden hat, Astronaut zu werden, sondern dass er eines Tages im Human Spaceflight Program arbeiten würde. Er kann die Puzzleteile alle jetzt sehen, wenn er zurückschaut. Nach 23 Jahren als NASA-Astronaut hatte er das Glück, VAST vorgestellt zu werden.

    Chris kam nach Andrew. Die Firma hat erst 2021 begonnen und ist sehr schnell gewachsen. Vor zwei Jahren 200 Mitarbeiter, jetzt über 1.000. Vier Gebäude in Long Beach. Sie denken nicht an Ersatz der ISS, sondern an Fortsetzung der menschlichen Präsenz im Low Earth Orbit. Die ISS wurde über 11 Jahre zusammengebaut und operiert jetzt seit 25 Jahren mit Menschen an Bord. Aber sie erreichen den Punkt, an dem die ISS nicht mehr die gleichen Sicherheitsmargen haben wird.

    Ihr Ziel ist, Menschlichkeit zu ermöglichen, im Weltraum zu leben und zu arbeiten. Breitere Zugänglichkeit ermöglichen. Idealerweise sollten alle Menschen fliegen können. Der menschenzentrierte Designaspekt ist wichtig. Nicht nur Funktion, sondern auch Form. Menschen können effizienter operieren, sich wohler fühlen.
    Was Max gesehen hat, fühlt sich wie ein Zuhause an. Heute sind die meisten Menschen fähig zu fliegen. Es ist keine Frage der Fähigkeit, sondern ob sie Transport und Destinationen haben. Sie haben Transport, jetzt brauchen sie Orte, wo man hingehen kann.

    Chris war schon immer motiviert von Weltraum. Seine Eltern schickten ihm ein Diagramm über das Sonnensystem, das er als Fünfjähriger gemacht hatte. Er verbrachte viele Jahre bei anderen Firmen mit dem Ziel, Menschen in den Weltraum zu bringen. Als sie erfolgreich fliegen konnten, erkannte er, dass der limitierende Faktor ist, keinen Ort zu haben. Er ist fokussiert darauf, die nächste Destination bereitzustellen.

    Haven 1 ist ein Puzzleteil. Haven 2 sind vier Teile. Der North Star ist, Milliarden von Menschen zu ermöglichen, im Weltraum zu leben. Im Weltraum zu leben ist nicht einfach. Dein Körper verändert sich. Ein Weg ist künstliche Gravitation. Wenn man etwas dreht, kann man via Zentrifugation eine Kraft erzeugen, die sehr ähnlich zu Gravitation ist.

    Das Kino-Universum macht es leicht zu glauben. Aber jetzt in Long Beach glaubt Max wirklich daran. Das stärkste ist der Glaube, dass wir eine Zukunft haben. VAST hat die Macht zu sagen: Wir schaffen das. Zusammen. Haven One, die erste kommerzielle Raumstation, fliegt nächstes Jahr.
    Ohne Gravitation wachsen Kristalle und Moleküle anders. Proteine für Pharmazeutika wachsen viel größer, freier, in drei Dimensionen. Man kann Kristalle machen, die viel reiner und effizienter sind. Manufacturing im Weltraum ist eines ihrer Ziele. Die ISS war 99,99 Prozent Forschung. Jetzt können sie die Haven-Plattformen nutzen, um Manufacturing-Umgebungen zu kreieren. Dinge außerhalb der Erde machen, die der Erde nutzen.

    Warum mit IWC zusammenarbeiten? Sie sind eine kommerzielle Organisation. Ihre Firma stimmt sehr gut mit IWC auf der Engineering-Front überein. Die Präzision und Schönheit. Eine großartige Verbindung zwischen Engineering-Exzellenz und Verfeinerung.

    Warum haben sie die Tore geöffnet? Ein Schlüsselprinzip im Human Spaceflight ist Transparenz. Was sie tun, ist unglaublich schwierig und gefährlich. Wenn man durch das Hauptquartier geht, sieht man nicht viele Wände. Alle Manufacturing-Einrichtungen sind in Glas. Die Öffentlichkeit reinzulassen ist sehr wichtig. Transparenz und Ehrlichkeit entscheiden manchmal, ob man lebt oder stirbt.
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    Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit

    14/04/2026 | 1h 13 mins.
    Max trifft Franziska Gsell, Chief Marketing Officer bei IWC Schaffhausen seit elf Jahren, in ihrer Heimat. Franziska ist in Schaffhausen geboren und mit der Muttermilch hatte sie schon IWC-Berührung, denn ihr Vater ist Ingenieur und bekam von ihrer Mutter zum Studiumabschluss eine IWC geschenkt. Als Kind träumte sie davon, Ballerina zu werden, aber heute ist sie im Marketing.

    Sie studierte BWL und war zuerst in der Fashion tätig, dann im Verkauf, weil sie wusste, dass es Marketing sein müsste, aber sie konnte kein guter Marketeer sein ohne zu wissen, wie man verkauft. Von der Fashion ging sie in die Bierindustrie und die hatten Wetten abgeschlossen, wie lange sie bleiben würde, aber es waren acht Jahre bei Felsschlöschen Karlsberg. Dann war sie bei Lindt Marketingchefin, danach CEO von Fogal, und von dort ging es zu IWC. Als sie mit 19 ging, sagte sie, sie komme nie zurück, aber jetzt ist sie zurück.

    Sie hatte schon immer große Träume und glaubt, dass wenn du dir vorstellen kannst, was du willst, sich das manifestieren wird. Bei IWC kann die Kaufreise zwei Jahre dauern, und die Challenge ist, mit der richtigen Antwort aufzutreten. Sie ist heute noch so, dass sie sich jedes Produkt anschaut, das sie je betreut hat, und sie hat Jahre gekämpft, ein Bier von Frauen für Frauen zu machen, und es gibt es noch.

    Bei IWC geht es um ein Produkt, das auf deiner Haut sitzt und mit dir durchs Leben geht wie ein Freund. Jede mechanische Uhr hat ein mechanisches Herz, das weit länger tickt als unser menschliches Herz, und IWC stellt sicher, dass jede Uhr, die jemals gebaut wurde, auch restauriert werden kann.
    Als Smartwatches rauskamen, hatte sie eine Wette mit dem Chief Digital Officer, der sagte, das ist Disruption, aber sie sagte nein, denn das eine ist ein schönes Produkt mit dauerhaftem Wert versus eine Device.

    IWC positioniert sich als Engineers of Watchmaking und besetzt das seit fast drei Dekaden. Sie haben ihr Spielfeld definiert: Die Ingenieure mit Mindset und Neugier, die Instrumentenuhren mit 90 Jahren Pilotengeschichte, das Design mit Less but better, und die Menschen mit ihren Träumen. Engineering Dreams bedeutet, Träume einfangen und aufs Handgelenk zaubern.

    Sie begründen die Engineer Society, weil der Ingenieur nerdy ist, aber auch sexy. Wenn sie eine Person als Talent wählen, ist das immer jemand, der mit IWC schon zu tun hatte. Ed Sheeran ist ideal, weil er IWC wirklich mag und ein echter Uhren-Nerd ist. Sie haben immer ein Augenzwinkern. Smartwatch and a half fand Max unfassbar gut gemacht, und mit Kurt Klaus, als Louis mit Cape kam, zeigten sie Kurt auch mit Cape. Kurt Klaus ist 91 und hat vor über 40 Jahren den ewigen Kalender entwickelt.
    Die Formel 1 ist ganz wichtig, aber es hat zehn Jahre gedauert, bis das breite Publikum sah, dass sie dort sind. Der Formel-1-Film war etwas vom Größten, über vier Jahre Arbeit mit 120 Uhren am Set. Top Gun hatten sie vorher schon. Die Colors of Top Gun mit Farbkeramik war mutig. Der Portugieser Chronograph in Ceratatanium ist Materialwissenschaft at its best.

    Die Zusammenarbeit mit Vast ist spannend, denn Vast ist fünfjährig, IWC fast 160-jährig. Sie hatten schon neun Uhren im Space. Der Venture ist ein Vertical Drive, bei dem ein Astronaut die Uhr mit Handschuh bedienen kann. Haven One startet im März 2027, und sie haben den Pitch gewonnen, die ISS 2030 abzulösen.
    Franziskas Ratschlag ist, nie die Träume aufzugeben, groß zu träumen und nie zurückzuschauen, denn du lebst nur jetzt. Being a part of engineering eternity.
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    BTS Curated Bentley mit Chairman and Ceo Dr. Frank-Steffen Walliser

    12/04/2026 | 1h 10 mins.
    Wie führt man einen Mythos in die Zukunft? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Frank-Steffen Walliser, CEO von Bentley Motors. Walliser erzählt, warum der Sprung nach 29 Jahren Porsche zu Bentley für ihn mehr Unternehmertum als Karrierewechsel war – und wie sich das Steuer bei einer globalen Luxusmarke anfühlt.

    Gemeinsam geht es durch sein Lebenswerk:
    Vom Kindheitstraum Auto, über Meilensteine als Gesamtprojektleiter (918 Spyder), Motorsport- und Serienentwicklung, bis in die britische „Dream Factory“. Ehrlich und detailverliebt gibt Walliser Einblicke in die Herausforderungen der Elektromobilität, Innovationskultur und erklärt, warum Teamspirit, Risikobereitschaft und Vertrauen ins eigene Netzwerk alles sind – und mit welchem Führungsstil Bentley seine Transformation meistert.

    Highlights:
    Heritage mit Zukunft: Wie Bentley Tradition respektiert, aber mutige Schritte in neue Terrains – von Design bis E-Mobilität – wagt.
    Leadership & Culture: Zwischen Nahbarkeit, Bodenständigkeit und Klarheit – was einen CEO in bewegten Zeiten wirklich auszeichnet.
    Team & Transformation: Wie man Teams motiviert, Change-Prozesse startet und Ziele klug entscheidet
    Britisches Mindset trifft deutsche Präzision: Kulturelle Unterschiede, neue Wege im Teamplay und was Bentley von Porsche und dem Motorsport lernt.
    Persönliche Insights: Was Walliser antreibt, was echte Learnings aus 30 Jahren Automobilindustrie sind – und warum manchmal Mut zur Entscheidung der wichtigste Schritt ist.

    Informationen zu Frank-Steffen Walliser, CEO Bentley
    Frank-Steffen Walliser ist seit rund 14 Monaten CEO und Chairman von Bentley Motors Limited, einer der traditionsreichsten Luxusautomarken der Welt. Nach 29 Jahren in leitenden Positionen bei Porsche, wo er unter anderem als Gesamtprojektleiter den legendären 918 Spyder verantwortete und im Motorsport sowie der Serienentwicklung breite Expertise sammelte, wechselte er zu Bentley. Walliser ist Maschinenbauingenieur, Unternehmer durch und durch, leidenschaftlicher Netzwerker und bekannt für seinen direkten, bodenständigen Führungsstil. Er setzt bei Bentley auf eine kluge Balance zwischen Tradition, konsequenter Transformation (insbesondere im Bereich E-Mobilität) und Teamspirit. Persönlich bezeichnet er sich als jemanden, der nie einen klassischen Karriereplan hatte, sondern jede Aufgabe mit vollem Engagement, Klarheit und Neugierde für Menschen, Technik und Business anging. Seine Motivation zieht er aus Verantwortung für die 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus dem Antrieb, Produkte und die Marke nachhaltig weiterzuentwickeln und zu positionieren.

    Ein Podcast für Auto-Fans, Markenliebhaber, Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie sich Leidenschaft und Luxus neu denken lassen.

    Host: Max Ostermeier
    Gast: Frank-Steffen Walliser, CEO Bentley
    Themen: Leadership, Heritage & die Kunst der Transformation
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    Behind Wonderbears mit Founderinnen Anke & Sophia Schneiderhan: Made in Germany statt China

    05/04/2026 | 1h 13 mins.
    Max trifft zum ersten Mal ein Mutter-Tochter-Gründer-Duo. Sophia und Anke Schneiderhan aus München haben Wonder Bears gegründet, Supplements in Gummibärchenform. Anke war 25 Jahre Physiotherapeutin mit zwei Praxen in München und wollte etwas anderes machen, als Sophia ihr Studium beendet hatte. Die beiden fahren regelmäßig nach New York und suchen nach Trends.

    Sophia hat BWL in London studiert, gemodelt, war in Mailand und lebte eineinhalb Jahre in New York. Dort hat sie den Start-up-Spirit eingeatmet, Freundeskreis im Tech- und FinTech-Bereich, Blockchain-Praktika bei einem Venture Capital Fonds. Nach Berlin und London-Abschluss stand sie vor der Frage: Wohin mit mir? Mama hatte ein Unternehmen gegründet und sie beschlossen, das zusammen zu machen.
    Anke hatte schon immer eine Leidenschaft für Supplements und hat mit Patienten oft über lästiges Tabletten schlucken gesprochen. Ihre Idee: Supplements bequem anbieten, süße Bärchen mit fünf Kalorien, Stevia gesüßt. Der medizinische Hintergrund zieht sich durch – beide Eltern aus der Medizin, immer auf Bio und beste Qualität geachtet. Sophia findet es richtig, kein klassisches medizinisches Produkt wie Kapseln zu machen, sondern das moderne amerikanische Denken aufzubrechen und etwas zu machen, was Spaß macht und trotzdem qualitativ höchstes Niveau ist.

    Das Konzept ist, das Gehirn auszutricksen. Tabletten sind medizintechnisch und nicht attraktiv, Gummibärchen sind ein Fun-Produkt mit Belohnungscharakter. Max findet das den richtigen Weg: Das Leben lebenswert machen, dem Körper etwas Gutes tun und sich dabei belohnen. Sophia ist mit Reismilch und Mandelmilch aufgewachsen. Anke war nie die öko-angehauchte Mutter, sondern realistisch vorwärts schauend mit dem Wissen, was Böden heute noch können. Diese Awareness hat sie seit 25 Jahren.
    Der Weg war judgey und kontrovers, vor allem früher bei wenig Forschung zu alternativen Milchsorten. Sie unterstützen mit Ocean Lover die Kinderhilfsorganisation von Jork Horvist am Starnberger See und achten auf grüne Verpackungen. Sie wollten von Anfang an viel zurückgeben.

    Sie sind den schwierigsten Weg gegangen, kostenintensiv und painful für ein Startup. Komplett bootstrapped. Die erste Marketingagentur riet: In China produzieren. Anke ist rausgegangen und hat den Kopf geschüttelt. Sie haben erst überlegt, vielleicht doch Kapseln, weil sie viel Schrott probiert haben. Aber sie blieben bei der Vision: Made in Germany durch und durch.
    Gestartet mit drei Produkten: Biotin H, Hyaluron Skin, Ashwagandha Chill. Vor zwei Wochen vier weitere: Burn mit Apple Cider Vinegar, Matcha, Immune für Erwachsene und Kids. Sieben Produkte, Pouches kommen noch. Wichtiges Learning beim Packaging: Am Anfang zu weiblich. Mit neuem Label jetzt Unisex, denn was eine Frau braucht, braucht auch ein Mann.

    Einen Produzenten finden war extrem schwierig. Vier Monate Rappel. Auf Messen gesucht, schließlich einen Generationsbetrieb in Schwaben gefunden: Ich habe Lust auf euch und will euch fördern. Vegan war höchstes Gut, Pektin statt Gelatine, meistens zuckerfrei, keine Farbstoffe, keine Chemie.

    Erst Notartermin, dann Forschung. Gerade Launch 2.0 mit Redesign. Man wächst mit Marke und Idee. Ziel ist Niche Beauty bei Douglas und Biomärkte. Die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter ist außerordentlich schön. Anke hat Sophia auf jedem Weg begleitet.
    Ankes Mantra: Jeden Tag selbst in der Hand. Morgens den Tag neu betrachten, Ballast abschmeißen oder sich reinsteigern. Sophias Devise: Es kommt, wie es kommen soll. In Annahme gehen: Warum findet mich das jetzt? Die Aufgabe annehmen und weitergehen.

    Key Learnings:
    • Mutter-Tochter-Duo: Transgenerationales Know-how
    • Gehirn austricksen: Belohnungscharakter statt Tabletten
    • Made in Germany: Schwierigster Weg ist richtiger Weg
    • Bootstrapped statt China: Qualität vor Kostenersparnis
    • Vegan, zuckerfrei, Stevia: Keine Kompromisse
    • Pivots normal: Umsetzung anders als Idee
    • Dream Big: Niche Beauty, Biomärkte, Hotels
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    Behind Rose Bikes mit Director Product & Brand Anatol Sostmann: Vom Katalog-Versand zur Design-Ikone

    29/03/2026 | 1h 14 mins.
    1907 Bocholt. Ein Fahrradhandel. Sommer Fahrräder, Winter Kachelöfen und Nähmaschinen. Ende der 70er der Rose-Katalog: 800.000 Auflage, 1.000 Seiten, das Radsport-Shopping-Medium schlechthin. Mail Order aus dem Karteikasten unter der Kasse. Erwin Rose sollte bei der ZEG Rennräder spezifizieren, bringt italienische Stahlrahmen und wird abgekanzelt: unverkäuflich. Missverständnis: Erwin macht Räder für ernsthaften Radsport, ZEG will massentauglich. "Ich mache das, wofür ich stehe", sagt Erwin und eröffnet eine Radsport-Boutique. Custom-Made für Kunden, die 100, 150 Kilometer anreisen.
    80er Nishiki Generallizenz Europa, 90er/2000er Red Bull – nicht der Energy Drink, eigene Marke mit Open Mold Rahmen aus Taiwan und Kanada. 2008 kommen Anwälte. Red Bull Austria will alle Nizza-Klassen. Marke wird abgekauft, Switch zu Rose Bikes.

    Anatol Soestmann: Betriebswirt, Radsportler, 2008/2009 München Startup-Inkubator. 2010/2011 Track Bicycle Schweiz, Post-Lance-Armstrong-Ära. Posterboy gefallen, Marke muss neu verbunden werden. "Marketing interessierte mich, 10 bis 20 Stunden pro Woche auf dem Rad. Zu einem gewissen Teil verblendet, aber auf fitte Art." Fünf Jahre Track, Presscamps weltweit.

    2016 Frau schwanger, zurück NRW. Rose ambivalent: "D2C-Geschäftsmodell, das alle wollten. Aber angestaubtes Image." Bewerbung: "Geschäftsmodell ist Zukunft. Müssen schönere Fahrräder machen, zeitgemäßer vermarkten. Dann doppelt so viele." Heute viermal so viel.
    Problem 2016: Magazine entwickeln Testbriefe. Rose entwickelt aufs Lastenheft: Magazintest Note 1. "Problem: Du verhinderst Innovation. Testbrief gleich geblieben, wir stecken Millionen in Entwicklung."

    Anatol startet Head of Marketing. Drei Jahre: Logo gestreamlined, Color und Graphics verändert, minimalistische Linie. Seit acht Jahren Design Gen München. Sieben Jahre her Director Product & Brand, gesamter Wandel: patriarchisch zu Management geführt, klassisch zu Experience-Based Design.
    Teams jetzt in Erlebnissen organisiert. Tribes: Brand Manager, Produkt Manager, Marketing Manager, Content Manager, Communications Manager, Grafik Designer in einem Team. Radsport-Experiences: Race (Wettkämpfer), Adventure (Abenteurer), Adrenalin (Wagemutige). Urban: Comfort, Utility, Statement. Experience Codes: Bedürfnisstrukturen emotional wecken ohne Worte. Nur übers Produkt, Bild, Bewegtbild.

    2014, 107 Jahre nach Gründung, erster Store München. Acht Jahre Pause, dann Köln, Berlin, Hamburg. Jede Millionenstadt erschlossen. Bis 2019 Custom-Made Einzelradmontage, gedeckelt 20.000 Fahrräder. Heute viermal so viele, drei Viertel Umsatz daraus. Einzelradmontage verlassen, Marke skalieren.
    Anatols Mantra: "Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe funktionieren. Anspannung und Entspannung leben. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht."

    Key Learnings:
    • 119 Jahre: Von Kachelöfen zu Carbon • Experience-Based Design: Teams in Erlebnissen statt Kategorien • Tribes statt Hierarchie: Interdisziplinär Race/Adventure/Adrenalin • Testbrief verhindert Innovation • D2C-Geschäftsmodell: Marke direkt an Kunden • Design IST Gleichgewicht • Angestaubt zu Love Brand in 10 Jahren

    Perfekt für: Designer, Produktmanager, Marketer, Radsportler, Transformations-Interessierte.

    Zitat:
    "Mir ist Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe müssen funktionieren. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." – Anatol Soestmann
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About BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.

Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und MarkenMax versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen, die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung, Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es, komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen. Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können.Marketing trifft auf MenschlichkeitDer neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auch Menschen dabei hilft, ihre Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Seine Expertise in der kreativen Markenbildung – kombiniert mit seiner Fähigkeit, Geschichten lebendig zu erzählen – macht den Podcast zu einer unverzichtbaren Ressource für alle, die sich für Marketing und Unternehmertum interessieren.Von München aus in die WeltBasierend in München, einem Zentrum für Innovation und Kreativität, bringt Max Ostermeier globale Perspektiven in seinen Podcast ein. Seine Gespräche sind nicht nur informativ, sondern inspirieren dazu, neue Wege zu gehen – sei es im Business oder im persönlichen Wachstum.Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von visionären Gründern über kreative Köpfe bis hin zu inspirierenden Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen – ehrlich, nahbar und voller Energie. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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