Diese Folge ist Teil der Serie „Die 12 Illusionen“ – II/12.
Illusion: „Ich muss mich rechtfertigen, um sicher zu sein.“
Manchmal ist das ständige Erklären kein Zeichen von Klarheit – sondern ein Reflex: der Versuch, unangenehme Gefühle zu beruhigen, nicht falsch dazustehen, nicht anzuecken. In dieser Folge schaue ich mit dir darauf, woher dieser Mechanismus kommt, was er mit deinem Selbstbild macht – und wie du Schritt für Schritt wieder in Selbstführung statt Imagepflege findest.
Darum geht’s:
• Warum wir uns dauernd rechtfertigen – und warum das oft nichts mit „Kommunikation“, sondern mit Angst und alten Mustern zu tun hat
• Wie Beziehungen in eine Verhör-Dynamik kippen, wenn Erklären zur Gewohnheit wird
• Stoische Perspektive: Integrität statt Wirkung, Standhaftigkeit statt Applaus
• Konkrete Schritte, um dich innerlich zu sammeln und klarer zu sprechen – ohne dich zu verlieren
Praktische Impulse aus der Folge:
• Erst fühlen, dann erklären: benenne innerlich, was gerade in dir los ist (bevor du argumentierst)
• Kurze Pause + Check-Frage: „Muss ich das wirklich erklären – oder darf ich einfach da sein?“
• 30-Minuten-Regel bei Nachrichten/Mails/Kommentaren: warten, dann neu prüfen
Erwähnte Bezüge:
• Byung-Chul Han (Transparenzgesellschaft)
• Charles Taylor (Authentizität)
• Epiktet, Marc Aurel, Seneca (Standhaftigkeit ohne Applaus)
Song: „No More Explaining“
Links:
Website: https://www.robust-gluecklich.com/
Coaching & Kennenlerngespräch: https://www.stoicmind.at/coaching
Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: https://amzn.eu/d/dru4Ekr
Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674
YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do